SPD geht selbstbewusst in Wahlsonntag - Abschlusskundgebung des Stimmkreises Tirschenreuth

Veröffentlicht am 24.09.2008 in Allgemein

Mit Herz und Lebenserfahrung
"Wir brauchen uns vor denen nicht zu verstecken. Wir haben Lebenserfahrung und ein soziales Herz", sagte ein kämpferischer Ludwig Stiegler bei der Kundgebung zum Wahlkampfabschluss im Stimmkreis Tirschenreuth. Der SPD-Landesvorsitzende spielte auf die Regierungspartei an: "In der CSU werden die Messer gewetzt, anstatt dass sie sich um die Zukunft Bayerns bemühen."

Humoristisch umrahmt wurde der Abend von der Kabarett-Truppe "Die Roten Kröten" aus Marktredwitz. Sie nahmen den politischen Gegner auf die Schippe. Kreisvorsitzender Rainer Fischer dankte im nur zur Hälfte gefüllten Josefsheim den beiden Kandidaten Alfred Schuster und Brigitte Scharf für einen engagierten Wahlkampf. "Ihr habt mit neuen Wegen und zum Teil unkonventionellen Maßnahmen die Herzen der Menschen erreicht."

Werner Schieder sprach mit Wehmut vor seinen Parteifreunden: "Es ist mein letzter Redebeitrag als Landtagsabgeordneter des Stimmkreises Tirschenreuth. Ich habe 18 Jahre für die Region in München gearbeitet. Ich danke euch für die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit", sagte ein sichtlich bewegter Schieder, der Ludwig Stiegler als Bundestagsabgeordneter in Berlin nachfolgen soll.

Die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung hätten ihn in seinem Einsatz bestärkt: "Keine Frage, diese Zeit war für mich ein Gewinn." Mit Blick auf den Wahlsonntag meinte Schieder: "Die Bastion der CSU wackelt, wir werden sie besiegen." Landtagskandidat Alfred Schuster meinte: "51 Jahre CSU-Herrschaft sind genug. Was zu viel ist, ist ungesund." In vielen Gesprächen habe er eine Wechselstimmung festgestellt. Einsetzen will sich Schuster für den Mindestlohn: "Wer trotz Arbeit arm ist, verliert seine Würde." Ein Thema war auch die Bildung: "Auf der einen Seite wollen sie den ländlichen Raum stärken und schließen dann Schulen."

Bezirkstagskandidatin Brigitte Scharf sagte, sie habe im Wahlkampf oftmals eine andere Sichtweise auf die Probleme der Menschen erhalten. Der Bezirk übernehme viele Aufgaben auch für die Region, setzte sich die Sprecherin für eine Stärkung der Sozialdemokratie im Oberpfälzer Bezirkstag ein.

Ludwig Stiegler betonte, die große Stärke der CSU sei es früher gewesen, geschlossen und einig zu sein. Jetzt gehe es drunter und drüber. Stiegler bedauerte, dass auch die besten Vorschläge der SPD-Landtagsfraktion in den vergangenen Jahren abgeschmettert worden seien. "Würden die umgesetzt, dann ging's heute Bayern anders." Die Oberpfälzer CSU-Abgeordneten "kannst du doch vergessen", kritisierte Stiegler. Er nannte es einen Befreiungsschlag, würde die CSU am Sonntag die absolute Mehrheit verlieren.

"Huber und Beckstein waren über viele Jahre Oberstallknechte, aus denen wird kein richtiger Bauer mehr", erhoffte sich Stiegler frischen Wind mit neuen Mehrheiten. "Wir wollen raus aus der babylonischen Gefangenschaft, die nun seit 1957 anhält." Der Landesvorsitzende forderte seine Mitglieder auf, mindestens zehn Unentschlossene zur Wahlurne zu bringen.

aus oberpfalznetz.de, Josef Rosner

 
 

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